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Zur Seilzugangstechnik

Seilzugangstechniken gelten inzwischen als sichere, flexible und effiziente Höhenzugangstechnik für die Arbeit auf Türmen, an Schornsteinen, Fassaden und Industriebauten.
Die heute weltweit eingesetzte Seilzugangstechnik basiert ursprünglich auf Seil- und Sicherungstechniken aus den Bereichen Bergsport und Höhlenforschung, die für die sichere Anwendung im industriellen Bereich optimiert worden sind. Die Seilzugangstechnik ist ein innovatives Höhenzugangsverfahren mit dem ein sicheres, flexibles und effektives Arbeiten in schwerzugänglichen Bereichen in Höhen und Tiefen ohne den Einsatz von Großtechnik möglich ist. Mit diesem Arbeitsverfahren können Arbeiten und Inspektionen in Höhen und Tiefen mit geringem technischen Aufwand für den Zugang zum Arbeitsplatz durchgeführt werden.
Der Einsatz Seil unterstützter Arbeit empfiehlt sich u.a. bei schwer zugänglichen Bereichen an Bauwerken und stets dort, wo der Einsatz von Technik nicht oder nur mit großem Aufwand möglich ist (z.B. Dachreparatur steiler Kirchtürme). Unabhängig von technischen Einrichtungen können sämtliche Bereiche an einem Bauwerk erreicht werden.
Vertikale Bewegungen sind unabhängig von vorhandenen Strukturen im Seil, horizontale Bewegungen mit Hilfe von Zusatzseilen, möglich. Das Seil unterstützte Arbeits- und Zugangsverfahren bietet hinsichtlich Anwendung und Sicherheit optimale Lösungen.
Die Seilzugangstechnik wurde schon erfolgreich bei vielen Aufsehen erregenden Projekten wie z. B. der Verhüllung des Berliner Reichstages oder im letzten Jahr bei der Reinigung des Monunt Rushmore Monumentes in den USA oder Demontage des Kuppelkreuze am Berliner DOM eingesetzt.
Alle bei den Arbeiten eingesetzte Industriekletterer sind durch den FISAT (Fach- und Interessenverband für seilunterstützte Arbeitstechniken) zertifiziert und arbeiten im Team unter der Leitung eines anerkannten Spezialisten auf dem Gebiet der Seil- und Sicherungstechnik.

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